Burgruine Lichtenegg

Als Wahrzeichen für unseren Ort kann man auch die Burgruine Lichtenegg bezeichnen.

Diese mittelalterliche Burganlage wurde durch den Verein zur Erhaltung der Ruine Lichtenegg durch unzählige freiwillige Arbeitsstunden vor dem endgültigen Verfall gerettet. Durch den Einbau eines wunderschönen Heimatmuseums sowie einem urgemütlichen Gastraum ist auch die Burgruine zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt geworden.

Geschichte:
Um das Jahr 1280 dürfte auf dem Platz der heutigen Burgruine ein Bauerngehöft gestanden sein.
Hans der Lichteneggerer erhielt am 3. Feb. 1395 die Erlaubnis, seinen obersten Hof zu Lichtenegg zu erhöhen und zu befestigen und ein oder zwei gemauerte Stockwerke zu bauen.
Das dürfte der Grundstein zum Bau und Ausbau der Burg gewesen sein.
Unter wechselnden Besitzern überdauerte die Burg die Jahrhunderte. Von Kämpfen um die Burg Lichtenegg weiss die Geschichte nichts zu berichten, wohl aber wird sie oft genug bei feindlichen Einfällen für die Bewohner der Umgebung Zufluchtsort gewesen sein.
Um dem Verfall der Burg Einhalt zu gebieten, wurde im Jahre 1929 von Oberlehrer Richard Antauer der Burgerhaltungsverein gegründet, der sich auch heute noch in dankenswerter Weise um das Schicksal dieser mittelalterlichen Burganlage kümmert.

Heimatmuseum:
Diese ortsbezogene Schau sollte den Besuchern einiges über Wartberg, seine Menschen und deren Arbeit anschaulich vermitteln.
Im Jahre 1980 konnte mit dem Ausbau der Räume im Bergfried begonnen werden.
1990 wurden die neugestalteten Museumsräume eröffnet. In drei kleineren und zwei großen Turmzimmern ist eine umfangreiche Schau mit Exponaten aus bäuerlichem Hausrat, aus der Land- und Forstwirtschaft, aus Handel und Gewerbe und der heimischen Industrie untergebracht.